Veranstaltungen

Sonderausstellung in der Gedenkstätte Esterwegen

"Was konnten sie tun? Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939–1945"

 

Was konnten sie tun?
Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939–1945
Eine Ausstellung der Stiftung 20. Juli 1944
in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

 

1933 übernahmen Hitler und die Nationalsozialisten die politische Macht in Deutschland. Sie errichteten eine Diktatur. Die meisten Deutschen folgten dem neuen Regime begeistert oder passten sich an, weil sie sich davon Vorteile erhofften. Manche blieben passiv. Aber nur wenige Menschen stellten sich den Verletzungen der Menschenrechte und den Verbrechen der neuen Machthaber entgegen. Sie nutzten jene Möglichkeiten, die es auch unter den Bedingungen der Diktatur noch für politisches Handeln gab. Jeder Einzelne musste sich entscheiden, ob er sich den Nationalsozialisten anschloss, untätig abwartete oder Widerstand leistete.

Mit dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Das Regime ging noch brutaler gegen seine Gegner vor. Trotzdem kämpfte eine kleine Minderheit der Deutschen weiter aktiv gegen das Regime.

Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig die Formen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus waren. Manche Menschen verbreiteten Informationen ausländischer Rundfunksender, druckten Flugblätter und verteilten sie. Andere halfen verfolgten Juden, Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern. Und einige versuchten, Hitler zu stürzen, um seine verbrecherische Herrschaft und den Krieg zu beenden.

 

Eröffnung der Sonderausstellung:

21. Januar 2018 um 15:00 Uhr, Gedenkstätte Esterwegen, Hinterm Busch 1, 26897 Esterwegen

 

Einführung in die Sonderausstellung:

Prof. Dr. Bernd Faulenbach, Zeithistoriker an der Ruhr-Universität Bochum, u.a. Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Gedenkstätte Esterwegen

 

Dauer der Sonderausstellung:

21. Januar 2018 bis 22. April 2018

Start:
21.01.2018 um 15:00 Uhr
Ende:
22.04.2018 um 18:00 Uhr

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Nächste Öffentliche Führung: Sonntag, 8. April 2018

Von Februar bis Dezember an jedem 1. Sonntag im Monat um 11:00 Uhr und 15:00 Uhr.
Eine Anmeldung für Einzelbesucher ist nicht erforderlich.