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Work-Camps 2003 bis 2008


Das Gelände des ehemaligen Konzentrations- und Strafgefangenenlagers stellt sich heute als unbebaute Parklandschaft dar. Sichtbare Überreste aus der Lagerzeit fehlen. Die Gebäude, die Wachtürme, die hohe Außenmauer und die Tore wurden in den 1950er Jahren abgetragen.

Um authentische Überreste von Baulichkeiten der Jahre 1933 bis 1945 (und auch der Nachkriegsjahre 1945 bis 1963) freizulegen, wurden in den Jahren 2003 bis 2008 in den Sommermonaten archäologische Ausgrabungen im Rahmen von Work-Camps mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchgeführt. Kooperationspartner des Landkreises Emsland bei der Durchführung der Work-Camps war einerseits das Diözesanjugendamt des Bistums Osnabrück und bei internationalen Work-Camps der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Von den Teilnehmern der Workcamps wurden mit archäologischen Methoden sowohl im Häftlings- als auch im Wachmannschaftslager Teilbereiche der ehemalige Lagerstraße (im Zustand aus der Mitte der 1970er Jahre), Estrich- und Fundamentreste, Überreste von Sicherungsanlagen, Torbauten, eine aus der Flucht der Lagerstraße herausgerückte Pflasterung aus "Katzenköpfen" am Westende des Lagers, Treppenstufen und sonstige Baureste (z.B. Becken eines Springbrunnens im Wachmannschaftslager) freigelegt.