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Sonderausstellung in der Gedenkstätte Esterwegen

„Luxemburg im Zweiten Weltkrieg: Zwangsrekrutierung – Streik – Umsiedlung“

Eine Sonderausstellung in der Gedenkstätte Esterwegen vom 22. September 2019 bis 09. Februar 2020

Unter dem Titel "Luxemburg im Zweiten Weltkrieg: Zwangsrekrutierung – Streik – Umsiedlung" dokumentiert die Gedenkstätte Esterwegen in Zusammenarbeit mit dem Comité Pour La Mémoire De La Deuxième Guerre Mondiale (Luxembourg) vom 22. September 2019 bis zum 09. Februrar 2020 in einer Ausstellung ein besonderes dunkles Kapitel der deutschen Besatzung Luxemburgs: die Zwangsrekrutierung von Luxemburgern für die Wehrmacht und ihre dramatischen Folgen.

Die Anordnung der Zwangsrekrutierung am 30. August 1942 stieß auf deutlichen Widerstand im ganzen Land. Am folgenden Tag kam es zu einem Generalstreik – eine einzigartige Reaktion auf das völkerrechtswidrige Vorgehen des nationalsozialistischen Deutschland. Der Streik wurde erbarmungslos niedergeschlagen. Am Ende standen Todesurteile, Gefängnisstrafen und Umsiedlungen in das Deutsche Reich.

Viele der gegen ihren Willen in die Wehrmacht gezwungenen Luxemburger gerieten in die Mühlen der Wehrmachtsjustiz. Weil sie sich der Zwangsrekrutierung widersetzten, wurden sie von deutschen Militärgerichten zu Gefängnisstrafen oder zum Tode verurteilt.

Eröffnung der Sonderausstellung:

22. September 2019 um 15:00 Uhr, Gedenkstätte Esterwegen, Hinterm Busch 1, 26897 Esterwegen

 

Dauer der Sonderausstellung:

22. September 2019 bis 09. Februar 2020

Start:
22.09.2019 um 15:00 Uhr
Ende:
09.02.2020 um 17:00 Uhr

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Nächste Öffentliche Führung: Sonntag, 8. April 2018

Von Februar bis Dezember an jedem 1. Sonntag im Monat um 11:00 Uhr und 15:00 Uhr.
Eine Anmeldung für Einzelbesucher ist nicht erforderlich.