In einem Vortrag am Samstag, 1. November, um 15 Uhr schildern sie in der Gedenkstätte Esterwegen ihre Erfahrungen mit der Erinnerungsabwehr im Emsland. Die beiden jungen Journalisten bezahlten ihr Engagement gegen das Vergessen damals mit ihrem Arbeitsplatz. Doch ihr Einsatz zeigte am Ende Wirkung: Auf dem Gelände des ehemaligen KZ Esterwegen steht heute eine Gedenkstätte, in der Carl von Ossietzky einen würdigen Platz gefunden hat. „Er ist an den Ort seines Leidens zurückgekehrt, wo er als Mahner gegen die aktuell vermehrt auftretenden Feinde der Demokratie weiterwirkt“, sagt das Leitungsduo der Gedenkstätte, Dr. Sebastian Weitkamp und Dr. Martin Koers.
Der Vortrag findet aus Anlass des 15-jährigen Bestehens der Gedenkstätte Esterwegen statt, die im Oktober 2011 eröffnet wurde – Zeit zurückzublicken auf die nicht selten unliebsame Auseinandersetzung mit der Nachgeschichte der Emslandlager in den 1960er Jahren in der Region. Landrat Marc-André Burgdorf sowie Landrat a.D. Hermann Bröring, in dessen Amtszeit die Gedenkstätte eingerichtet wurde, werden Grußworte sprechen.
Der Eintritt ist frei.




