Vorurteile, diskriminierende und menschenverachtende Sprüche – oftmals als Stammtischparolen bezeichnet – begegnen uns weitaus öfter, als uns lieb und vielleicht auch bewusst ist. Zuweilen treffen sie uns unerwartet im öffentlichen Raum, im Bekannten- und Freundeskreis. Geschichtsrevisionistische Äußerungen und (rechts-) extremistische Anfeindungen treten vermehrt im öffentlichen Diskurs zu Tage. Nicht zuletzt an historischen Orten, wie zum Beispiel in Gedenkstätten, werden Provokationen und Konfrontationen frequentiert gemeldet. Eine souveräne und kompetente Reaktionsfähigkeit ist daher entscheidend, um eine Konfliktsituation bewusst zu kontrollieren. Wir möchten uns gemeinsam mit euch fortbilden, um bestmöglich auf etwaige Konfrontationen in der historisch-politischen Bildungsarbeit reagieren zu können. Dazu bieten wir einen eigens abgestimmten Workshop an.
Herr Tim Tjettmers wird uns am Mittwoch, dem 18. März 2026 von 15:00 – 18:30 Uhr in der Gedenkstätte Esterwegen praxisorientierte Methoden im Rahmen des „Argumentationstrainings gegen Geschichtsrevisionismus“ vorstellen, die wir auch gemeinsam erproben und evaluieren werden. Es handelt sich um einen interaktiven Workshop, in welchem wir uns gemeinsam Wissen über (rechtsextreme) Versuche, insbesondere nationalsozialistische Verbrechen zu leugnen, zu relativieren oder zu verharmlosen erarbeiten. Ein Austausch über eigene Erfahrungen, Hürden und Unsicherheiten leitet über in die gemeinsame Erarbeitung von Strategien und Techniken, um souverän Konfrontationen zu begegnen und diesen mit kompetenten Gegenpositionen inhaltlich entgegenzutreten.
Anmeldungen nehmen wir per Email unter info@gedenkstaette-esterwegen.de entgegen.
Herr Tjettmers ist bei der VHS Friesland-Wittmund tätig und wurde als Trainer durch die Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung zertifiziert.




